Künstliche Inteligenz (KI)

Wir sind von Technik umgeben, wir gehen nicht mehr ohne ein Smartphone aus dem Haus und den Computer lassen wir auch nur noch auf Standby. Die Computertechnik welche uns umgibt hat in den letzten zehn Jahren gewaltige Fortschritte gemacht und sie sammelt Unmengen an Daten an. Das Thema künstliche Intelligenz ist aktueller denn je. In den Medien liest man immer wieder von selbstfahrenden Autos oder Robotern die uns die Arbeit wegnehmen würden. Aber wissen wir genau was künstliche Intelligenz ist und wie fortgeschritten sie ist? Die künstliche Intelligenz beschäftigt sich damit, qualitatives und quantitatives Wissen zu repräsentieren und auszuwerten, um bisher unbekanntes Wissen abzuleiten. Dank Verfahren aus dem Bereich des maschinellen Lernens können sich intelligente Systeme selbständig verbessern.

Als erster Gedanke beim Begriff «Künstliche Intelligenz» kommen da Szenarien mit Robotern, die den Menschen komplett ersetzen können in den Sinn. Man stellt sich einen Menschen als Maschine vor, der die selben kognitiven Fähigkeiten eines natürlichen Menschen ausweisen kann. Wenn man sich aber vertiefter mit dem Thema beschäftigt, kommt eine Unterteilung in schwache (weak oder narrow AI) und starke (strong oder general AI) auf.

Um detaillierter auf die künstliche Intelligenz einzugehen, müssen wir vorerst den Unterschied zwischen den beiden Arten der künstlichen Intelligenz definieren. Die schwache KI erreicht bereits heute in einigen Bereichen die menschliche Intelligenz, aber eine starke KI wäre in allen Bereichen auf mindestens dem gleichen Niveau wie ein menschliches Gehirn. Die schwache KI beschränkt sich auf konkrete Anwendungsprobleme, dessen Problemlösung auf Methoden und Anwendungen der Mathematik und Informatik basieren. Hinsichtlich der jeweiligen Anforderungen kann sich das System selbst optimieren. Anstatt ein vertieftes Verständnis für die Problemlösung aufzuweisen, funktioniert schwache KI nur auf oberflächlichem Niveau. Sie kann somit nicht flexibel auf Variablen reagieren, sondern kann nur bestimmte und klar definierte Aufgaben erfüllen. Die schwache künstliche Intelligenz muss sich also auf Algorithmen und Programmierungen verlassen, die ihr zur Lösung des Problems sozusagen eingepflanzt wurden. Wir verwenden bereits in unserem Alltag vermehrt schwache künstliche Intelligenz, wie zum Beispiel Text- und Spracherkennung, Navigationssysteme, Chatbots im Kundensupport und Onlinewerbung basierend auf Cookies. Auch digitale Assistenten wie Alexa und Siri sind alltägliche Beispiele für bereits verwendete künstliche Intelligenzen. Eine starke künstliche Intelligenz oder auch Superintelligenz genannt existiert bis heute noch nicht. Der Unterschied der diese Art von KI abgrenzt liegt in der Flexibilität der Technologie. Anstatt nur reaktiv zu arbeiten, könnte eine starke KI aus eigenem Antrieb Handeln und die gleichen intellektuellen Fähigkeiten eines Menschen erlangen oder auch übertreffen. Forscher halten eine Zeitspanne von 20 bis 40 Jahren als realistisch für die Entwicklung von starker künstlicher Intelligenz. Allen Spekulationen zuwider sind sich Wissenschaftler einig, welche Fähigkeiten eine Technologie aufweisen muss, um als Superintelligenz zu gelten. Logisches Denkvermögen, Entscheidungsfähigkeit, Planungs- und Lernfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit in natürlicher Sprache, Anwendung aller Fähigkeiten zur Erreichung eines übergeordneten Ziels sind Voraussetzungen für eine starke künstliche Intelligenz. Einige menschliche Aspekte bei der künstlichen Intelligenz bleiben aber fragwürdig. Zum Beispiel ist man sich nicht sicher, welche Rolle Empathie, Selbsterkenntnis und Weisheit für eine KI spielen. Es wird vermutet, dass die Technologien diese Eigenschaften nur simulieren könnten um so Ziele zu erreichen.

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